Literaturtipps


Auf Spreeblick.de gibt es einen sehr guten Artikel mit einer äußerst interessanten und angenehm sachlich-ruhigen Diskussion über die dänischen Karikaturen und die Frage, was die ganze Aufregung darüber eigentlich zu bedeuten hat.

Was genau es soll weiss keiner, sicher ist nur, das alles geschickt inzeniert wurde. Aber von wem? Und mit welchen Ziel genau?

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Ein weiterer Artikel mit einigen Literaturlinks:
Spreeblick.de – Mehr Futter fürs Gehirn

Verkrustete Strukturen, dichter Filz/Korruption in der Lokalpolitik und vor allem die große Trägheit und fehlende Hoffnung, das sich diese Dinge in absehbarer Zeit zum besseren ändern lassen lassen den im August no ch optimistischen Econimist für Deutschlands wirtschaftliche Zukunft schwarz sehen.

„Economist“-Studie: Deutschland braucht ein Wunder – Wirtschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Der ehemalige UN-Waffeninspekteur im Irak, Scott Ritter, vertritt in einer Rede die Meinung, über einen Angriff der USA auf den Iran sei schon längst entschieden, unklar ist nurnoch der Zeitpunkt.

Er behauptet, der Redenschreiber des amerikanischen UN-Botschafters hätte ihm erzählt, den Text der Kriegserklärung bereits geschrieben zu haben.

Seiner Rede nach wird zunächst der Sicherheitsrat feststellen, dass der Iran keine Atombombenpläne hat. Die amerikanische Regierung wird trotzdem, nach dem gleichen Muster des Irak-Überfalls, weiter auf ihrer Existenz beharren und davon sprechen zu „vorsorglicher Verteidigung“ – also einem Überfall – gezwungen zu sein.

Man hofft, die iranische Bevölkerung wird dann die iranische Regierung stürzen. Sollte das nicht passieren, wird der Iran wohl Israel angreifen worauf die USA dann mit einem Atomangriff regieren wollen – die Rede dazu ist schon geschrieben.

Hier habe ich aber so meine Zweifel. In dem Fall ständen die USA für die gesamte Zukunft komplett alleine da, selbst Blair und Merkel würden sich da wohl zu vorsichtiger Kritik genötigt sehen. In dem Fall würden wohl auch in Europa sämtliche US-Einrichtungen von einem wütenden Mob eingekesselt werden.

Ex-U .N. inspector: Iran’s next

Empfehlung bekommen, muss ich noch lesen. Über Propaganda und die Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft in Deutschland.
Amazon.de: Meine Sonntage mit Sabine Christiansen. Wie das Palaver uns regiert.: Bücher

Auflistung von Ländern, die bereits offen über eine Abkehr vom Dollar für ihren Ölhandel gesprochen haben (im Zusammenhang mit der iranischen Ölbörse)

Besen, Besen! Sei’s gewesen! Oder: Wie die Demokratie sich gegen die USA wendet.
von Tandralon

Gedanken zur iranischen Ölbörse und ob es tatsächlich Folgen für den Dollar haben wird. Schliesslich will China lieber seine Dollar loswerden und gegen Öl tauschen als Euro auszugeben. Ökonomische Ungereimtheiten

Erzählung: Ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter blickt aus der nahen Zukunft auf den Moviz-saugenden Pöbel herab: Ich mach den Job ja gerne… (5 Sterne)

Die Terroristen sollen sich schämen, sich von „unseren“ Politkern so für deren Zwecke vereinnahmen zu lassen: Falsch! Der Mars! – News-Forum

TP: Sicherheit als einzige Antwort auf den Terror?

Vorstellung von Herfried Münklers Buch „Imperien. Die Logik der Weltherrschaft – vom alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten“, Rowohlt (Berlin), 9,90 €.
TP: Die Wiederentdeckung des Imperiums

Puru Saxena hat in einem Artikel die Entwicklung der M3-Geldmengen einiger Länder für das Jahr 2005 zusammengestellt:

Australien + 9.8%
Großbritannien + 11.2%
Kanada + 9.8%
Dänemark + 16.3%
USA + 7.3%
Eurozone + 8.5%

M3 ist die gesamte umlaufende Geldmenge. Wenn die Menge an produzierten Gütern in einer Volkswirtschaft auch in ähnlichem Maße ansteigt ist das Verhältniss ausgeglichen und alles in Ordnung. Wenn die Produktivität aber nicht oder nur sehr wenig ansteigt, bedeutet dies, dass mehr Geld den gleichen Gütern gegenübersteht – das Geld ist also weniger Wert – die ursprüngliche Definition von Inflation.

Zur Zeit entwickeln sich alle Anlageklassen sehr gut – Aktien, Schatzbriefe, Immobilien, Rohstoffe.
Eine sehr ungewöhnliche Konstellation, die finanztheoretisch gar nicht möglich sein sollte – solange der Markt in Ordnung ist. Er in einer inflationsonären Phase, wenn einfach zu viel Geld im Umlauf ist und ziellos nach eine Anlagechance sucht, kann eine solche Entwicklung entstehen – genau hier sind wir gerade.

In seinem Text stellt er kurz die Szenarien vor, die in der Vergangenheit zu einigen wichtigen Inflationen geführt haben (Frankreich 1720, Deutschland 1923, Südamerika in den 80er und 90ern)

Dec 06, 2005 Red Alert – Monetary Flood! Puru Saxena 321gold . . . Inc

Michel Chossudovsky hält einen Atomkrieg gegen den Iran für schon beschlossene Sache, auch die Europääer machen mit.

Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.2 vom 9.1.2006
Die Seite zeit-fragen.ch hängt allerdings mit einer ziemlich seltsamen, rechtsradikalen Psychosekte zusammen. Wohl wieder eine Quelle, die nur seeeeehr vorsichtig zu lesen ist. Mehr zu den Verbindungen von zeit-fragen.ch

Der Artikel ist parallel auch noch bei indymedia.org erschienen: Nuklearkrieg gegen den Iran
und in einer etwas ausführlicheren Variante bei www.globalresearch.ca

Der Stern spricht dem ehemaligen UN-Chefinspektor im Irak, Scott Ritter über die Situation im Irak und die Hintergründe, die als Vorwand für den Angriff vorgebracht wurden. Vor allem in der zweiten Hälfte des Interviews wird er sehr deutlich. Einige Zitate:

„Es gibt einen weltweiten Kampf gegen die Rechtsstaatlichkeit – und die USA spielen die Hauptrolle dabei, indem sie internationales Recht verletzen.“

„Das Schlagwort vom „weltweiten Krieg gegen den Terror“ ist ein Ablenkungsmanöver, eine Nebelgranate, die es den USA erlaubt, weltweit auf eine Art und Weise zu handeln, die selbst gegen das Gesetz verstößt.“

„Es kann keinen „Krieg gegen den Terror“ geben, weil wir damit Krieg gegen uns selbst führen würden: Dieselben Dinge, für die wir andere Staaten verurteilen, unternehmen wir selbst – wenn wir also unsere eigenen Maßstäbe anlegen, sind die USA ein Terrorstaat. Deshalb kann es diesen „Krieg“ nicht geben. Er ist ein Täuschungsmanöver.“

Klarer hätte ich es nicht formulieren können.

Irak: ‚Bush braucht die Lügen‘ – stern.de

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