Einleben

Heute haben wir unsere ersten beiden echten Haushaltsgegenstände gekauft: Zwei neue Tassen!Unsere neue TasseUnd die dazu passenden Fahrräder, Lampen, Helme und sogar Flickzeug gab es für den Preis sogar gleich noch mit dazu :-) Wir sind jetzt stolze Besitzer zweier nagelneuer Mountainbikes und können morgen unseren Leih-Motorroller in Rente schicken.

Einige von euch haben uns überraschte Mails zu unserer Abreise geschrieben: “Das eure Pläne SO konkret waren!”. Ja, wir erzählen und träumen schon lange, aber irgendwann war es Zeit für Nägel mit Köpfen, sonst wird es immer ein Traum bleiben. Wir planen zur Zeit fest mit sechs Monaten. In der Zeit werden wir uns hier einrichten und ich werde sehen, wie es mit dem Arbeiten hier klappt. Nach dieser Zeit werden wir dann neu entscheiden wie es weitergehen soll.

Wir haben uns hier in Chiang Mai auf Anhieb wieder richtig heimisch gefühlt und richten uns langsam ein. Am Sonntag haben wir die Leute von der Chiang Mai hiking group wiedergetroffen und hatten sofort das Gefühl nie weggewesen zu sein: “You just missed a couple of hikes, welcome back!”. Zwischen Teakbäumen und wilden Bananenstauden kommt auf meine Schneegeschichten nur ein trockenes “So, three days before you have been definitly at the wrong place!”.

Im Laufe unseres Fahrradkaufs sind wir über mehrere Zufälle und um einige Ecken auch schon auf ein sehr schönes Haus gestoßen, für das wir uns im Moment sehr konkret interessieren. Am liebsten hätten wir sofort zugesagt, aber wir wollen uns doch noch ein paar andere Alternativen vorher ansehen und noch ausprobieren, wie gut man von dem Haus aus mit dem Rad in die Innenstadt kommt. Denn die sechsspurige Hauptstraße und der Superhighway machen mit dem Rad wirklich keinen Spaß, auch wenn es nur zwei Kilometer sind.

Die Maklerin heute war zwar etwas ratlos bei unserem Wunsch nach einem schönen Garten, ruhiger, aber trotzdem innenstadtnaher Lage und gleichzeitiger guter Erreichbarkeit des Superhighways, aber ein paar hübsche Dinge sind ihr trotzdem eingefallen. Und wir haben auch noch ein paar Dinge aus dem Bekanntenkreis hier in petto – es bleibt spannend. Wenn es gut läuft finden wir noch in diesem Monat die Küche, in die wir unsere Tassen stellen können.

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